- 1200
Um diese Zeit ist die Burg Rabenau Grenzfeste des Dohnaischen Herrschaftsgebietes. Im Umfeld werden in der Folgezeit die heutigen Ortsteile als Waldhufendörfer angelegt.
- 1235
Rabenau wird urkundlich erstmals als Rabenowe in einer Schenkungsurkunde des Burggrafen von Dohna erwähnt.
- 1256
Durch eine Fehde fällt Rabenau an den Marktgrafen von Meißen.
- 1275
Rabenau wird dem Burggrafen von Dohna erneut unterstellt.
- 1399
Besetzung der Burg Rabenau durch Wilhelm I., genannt der Einäugige. Danach geht die Dohnaische Herrschaft an den Marktgrafen von Meißen über.
- 1458
Die Grundherrschaft von Rabenau geht an die Familie von Miltitz.
- 1488
Verleihung des Stadtrechts an Rabenau.
- 1488
Die Rabenauer Mühle wird als Brettmühle erstmals genannt.
- 1501
Nennung von 18 steuerpflichtigen Einwohnern in der Stadt Rabenau.
- 1501
Erster Schulunterricht in Rabenau.
- 1565
Kauf der Burg und Stadt Rabenau durch Kurfürst August.
- 1569
Unterstellung der Stadt Rabenau unter das Amt Dippoldiswalde.
- 1639
Zerstörung der Stadt Rabenau im Dreißigjährigen Krieg.
- 1642
Einweihung der heutigen St. Egidienkirche in Rabenau.
- 1667
Erster Jahrmarkt in Rabenau.
- 1672
Teilung der Stadt in die Wasser- und Stadtgemeinde bis 1848.
- 1675
Im Kirchenbuch wurde erstmals ein Stuhlbauer namens Balzer Wünschmann erwähnt.
- 1706
Während des Nordischen Krieges gibt es Einquartierungen in der Stadt.
- 1746
Rabenau erlebt einen großen Stadtbrand.
- 1746
Bau des ersten Schulhauses in Rabenau.
- 1756
Teilweise Zerstörung der Stadt im Siebenjährigen Krieg.
- 1785
In Rabenau zählt man 46 Stuhlbauerwerkstätten.
- 1829
Ludwig Richter malt die Felsenwelt im Rabenauer Grund.
- 1834
Erschließung des Rabenauer Grundes durch Anlegen eines Fußweges von Cossmansdorf zur Rabenauer Mühle.
- 1845
Gründung des Apollo-Gesangsvereins in Rabenau.
- 1847
In Rabenau und Umgebung arbeiten 9 Obermeister, 79 Meister und 21 Gesellen im Stuhlbau.
- 1869
Abtragung der Burgruine und Beginn des Baues der “Sächsischen Holz-Industrie-Gesellschaft zu Rabenau”.
- 1870
Nach Fertigstellung der Industriegebäude und Einzug der Dampfmaschine Beginn des Rabenauer Bugholzstuhlbaues durch Ferdinand Reuter.
- 1870
In Rabenau gibt es 64 Stuhlbauer, 3 Bildhauer und 2 Drechsler.
- 1875
Die Freiwillige Feuerwehr wird in Rabenau gegründet.
- 1881
Gründung einer Ortsgruppe des “Gebirgsvereins der Sächsischen Schweiz” in Rabenau.
- 1881
In der Sächsischen Holzindustrie-Gesellschaft arbeiten 600 Stuhlbauer und fertigen ca. 130000 Sitzmöbel im Jahr.
- 1882
Einweihung der Schmalspurbahn von Hainsberg nach Schmiedeberg.
- 1883
Erweiterung der Strecke bis Kipsdorf.
- 1888
Gründung der Fortbildungsschule in Rabenau.
- 1892
Bau der Talstraße Rabenau – Oelsa.
- 1893
In Rabenau wird das Rathaus eingeweiht.
- 1896
Bau der Wasserleitung von Paulshain nach Rabenau und spätere Einbindung von Spechtritz und Lübau.
- 1897
Hochwasser im Osterzgebirge verbunden mit schweren Zerstörungen in Rabenau und Umgebung.
- 1898
Gründung des Arbeiter-Gesangsvereins in Rabenau.
- 1898
Der Rassegeflügelzuchtverein Rabenau und Umgebung wird gegründet.
- 1900
In den Folgejahren werden in Rabenau und den jetzigen Ortsteilen weitere Vereine gegründet.
- 1900
Um die Jahrhundertwende stellen in Rabenau ca. 100 Handwerksbetriebe und 11 Fabriken Sitz- und Liegemöbel her.
- 1906
Erste Stuhlbauerkonferenz Deutschlands in Rabenau.
- 1927
1. Ausstellung der heimatkundlichen Sammlung durch die Ortsgruppe des Gebirgsvereins von Rabenau.
- 1928
Bau des Wasserturmes in Rabenau.
- 1929
Einweihung der jetzigen Schule in Rabenau.
- 1931
Eröffnung der Rabenauer Heimatkunde.
- 1939
Beginn des II. Weltkrieges. In den Großbetrieben werden statt Sitzmöbel Munitionskisten und Flugzeugteile hergestellt.
- 1945
Ende des II.Weltkrieges am 8. Mai. Rabenau wird kampflos an die Rote Armee übergeben.
- 1951
Bildung einer berufsbildenden Einrichtung für die Holzbearbeitung in Rabenau.
- 1961
Weltmeisterschaften im Wildwasserrennen und Kanuslalom auf der “Roten Weißeritz” im Rabenauer Grund.
- 1972
Das Stadion der Möbelwerker in Rabenau wird eingeweiht.
- 1978
Eröffnung des Heimat- und Stuhlbaumuseums auf dem Gelände der ehemaligen Burg.
- 1985
In Rabenau und seinen jetzigen Ortsteilen sind in der holzbearbeitenden Industrie in einem Großbetrieb mit 18 Produktionsstätten 900 Beschäftigte tätig. Überregional werden 255 Lehrlinge ausgebildet. Im holzbearbeitenden Handwerk sind 26 Betriebe ansässig.
- 1991
Gründung des Abwasserzweckverbandes “Oelsabachtal”.
- 1994
Die Stadt Rabenau gehört zu dem neugebildeten Weißeritzkreis mit Sitz in Dippoldiswalde.
- 1994
Vereinigung der Gemeinde Oelsa mit der Stadt Rabenau.
- 1995
In Rabenau und seinen Ortsteilen arbeiten 1 Industriebetrieb sowie 20 Handwerksbetriebe im holzbearbeitenden Gewerbe. Weiterhin sind 140 andere Gewerbe ansässig.
- 2001
Neugestaltung des Marktplatzes mit Stuhlbrunnen.
- 2002
Das Jahrhunderthochwasser im August richtet erheblichen Schaden an. Die Strecke der Weißeritztalbahn wird teilweise völlig zerstört.
- 2008
Neugliederung des Landkreises. Rabenau gehört seit dem 01. August zum Landkreis Sächsische Schweiz – Osterzgebirge.
- 2008
Wiederaufbau und Inbetriebnahme der dienstältesten dampflokbetriebenen Schmalspurbahn Deutschlands, der Weißeritztalbahn.